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Das Insolvenzverfahren wird auf Antrag eines Gläubigers oder des Schuldners durch das Amtsgericht (Insolvenzgericht) eröffnet.

Nach Vorliegen aller Voraussetzungen wird der Insolvenzantrag gestellt. Auf Wunsch begleiten wir Sie auch durch das Insolvenzverfahren bis hin zur Erteilung der Restschuldbefreiung.

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens beginnt eine 6jährige Wohlverhaltensphase.

Während der Dauer des Insolvenzverfahrens darf in Ihr Vermögen nicht mehr vollstreckt werden, das heißt, die Gläubiger können den Gerichtsvollzieher nicht mehr beauftragen. Eine Gehalts-, Lohn- oder Kontopfändung ist nicht mehr zulässig.

Das Gericht bestellt einen Treuhänder/Insolvenzverwalter, der alle Gläubiger über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens informiert. Der Treuhänder/Insolvenzverwalter prüft die Forderungen aller Gläubiger und stellt die Berechtigung der einzelnen Forderungen fest oder bestreitet diese. Pfändbares Vermögen wird verwertet und zur Deckung der Verfahrenskosten und zur Gläubigerbefriedigung verwendet. Hier gelten die gleichen Regelungen hinsichtlich der Pfändbarkeit wie außerhalb des Insolvenzverfahrens.

 

Gesetzesänderung zum 01.07.2014

Die zweite Insolvenzrechtsreform hat den Bundesrat passiert, steht im Bundesgesetzblatt und tritt zum 1.7.2014 in Kraft. Die Restschuldbefreiung kann nach neuem Recht schneller erreicht werden, es gibt aber auch neue Versagungsgründe.

Das Verfahren soll spürbare Erleichterungen für die Schuldner bringen, so dass den betroffenen Personen schneller wieder die Chance zum Neuanfang gegeben werden soll, sofern sie sich glaubhaft um Entschädigung ihrer Gläubiger bemühen.

Die genauen Änderungen können wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch erläutern.

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Rechtssprechungen

Entscheidung Bundesgerichtshof - XI ZR 187/13

Frage: Hat der Kontoinhaber eines P-Kontos einen Anspruch auf Rückumwandlung in ein „normales“ Girokonto?

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